Wiederholungstäter auf N 69° …. E 17 ……

Ort: Nordnorwegen, Sommaroy, Region Tromsö, nördlich Senja
Zeit: Anfang August 2011
Teilnehmer: Bruno, Leo, Boris, Max, Gerd, Marc, Harald, Bernd

Die acht Herren, Mitglieder im Angelsportverein Langen e.V. und somit Angler, sind fast ausnahmslos Täter in Serie.

Befallen von einem Virus mit der Bezeichnung „Fischen in Nordnorwegen“, bereit
den Gefahren der Nordmeere zu trotzen.
Unerschrockene Abenteurer im Kampf mit den Giganten der Meere.
Hört sich schlimm an, ist auch so.

Nachvollziehbar nur von Menschen die eben auch bereit sind, neben dem Wurmbaden am Angelteich, eine strapaziöse Herausforderung wie der Meeresfischerei auf dem Nordatlantik für sich anzunehmen.

Dicker, größer, länger, schwerer……das Maß der Angler!
Das Potenzmittel der Erfolgreichen!

So sicher auch wieder erhofft, erträumt von den oben genannten Herren.

Die Angelzeitschriften, die Reiseberichte, belegen geradezu und allzu augenscheinlich oben genannte Gegebenheiten als den Normalfall anzunehmen.
Das dem im Regelfall nicht so ist belegt die Tatsache, dass die Angelfischerei im Alltag,
somit im realen Leben, mit den oft übertriebenen Darstellungen nicht immer übereinstimmt.

Umso erfreulicher ist die Begebenheit, dass auch unsere diesjährige Reise nach Sommaroy, nicht nur in fischereilicher Sicht, alle Teilnehmer zufrieden stellen konnte.

Erfreulich insofern wir auch heuer das Glück hatten die Fische einerseits aufzufinden,
anderseits das Wetter mitspielte und obwohl kräftiger Seegang die Fischerei nicht einfach gestaltete, es möglich war ertragreiche Plätze auf der offenen See anzufahren und zu befischen.

Dennoch, die größte Erfahrung, die beste Vorbereitung, das breiteste Ködersortiment, die beste Angelausrüstung alleine bringt keinen Fisch ins Boot.
Ohne eine große Portion Glück sowie ein intuitives Gespür für die Lebenszyklen im Meer wird man auch in Nordnorwegen, wie in allen Gewässern dieser Welt, nicht erfolgreich fischen.

„Fressen und gefressen“ werden heißt in der anglerischen Praxis: finde die Futterfische
und du findest die Räuber.
Das ist für Nordnorwegen das eigentliche Geheimnis.

Da in jedem Jahr die vermeintliche Beute auf unterschiedlichen Fangplätzen aufgefunden wurde ist es natürlich vorteilhaft ein solch weiträumiges Revier aus den Jahren zuvor zu kennen.

Wiederholungstäter! – aus gutem Grund, denn auf dieser Reise haben wir in der Masse
tatsächlich die größeren Fische gefangen.

Mit dieser Erkenntnis schließe ich diesen kurzen Bericht mit dem Hinweis auf das
beigefügte Bildmaterial auch von dieser Reise.

Auch das nächste Jahr ist wieder gebucht, natürlich auf Sommaroy.

Viel Vergnügen beim anschauen der Bilder.

Mit freundlichen Grüßen und Petri Heil .

Bernd Schulmeyer

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